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Die häufigsten Fischkrankheiten im Aquarium .

Bakterielle Infektionen Krankheitsbild Behandlung
Bauchwassersucht Dieses Krankheitsanzeichen weist einen ungewöhnlich dicken Bauch auf, wobei ein dicker Bauch ein Symptom unterschiedlichster Ursachen sein kann. Die Behandlung kann nur erfolgreich sein wenn die tatsächliche Ursache der Erkrankung festgestellt wird. Heilmittel die den Wirkstoff Nifurpirinol enthalten anwenden, im Anfangsstadium kann diese Krankheit gut behandelt werden.
Pilzinfektionen Weiße oder leicht bräunliche Fäden stehen vom Körper ab, Watteartige Gebilde am Körper, Augen, Flossen, Haut und Kiemen können betroffen sein. Die Ursache der Erkrankung muss ermittelt werden, Verletzungen, Bisswunden, Geschwüre, usw. diese Erkrankung kann durch Temperaturerhöhung, Salzbäder oder Heilmittel behandelt werden.
Missbildung Ursachen sind sehr schwer feststellbar. Meist im Wachstum, Mangelerscheinung aufgrund einseitiger Nährstoffe und Vitaminnahrung zurückzuführen. Oft führen Missbildungen zum verfrühten Tod.
Darmflagellaten , Hexamita Fische magern ab, entzündete Afterregion, schleimiger Kot, ungewöhnlich dicker Bauch, weißliche Löcher in der Kopfregion, Fische färben sich dunkel, Fische sondern sich ab, schwimmen ruckartig, nehmen keine Nahrung auf. Im Darm befinden sich verschiedene Parasiten. Durch schlechte Lebensbedingungen bricht diese Krankheit letztlich aus. Kann mit Medikamentkombi erfolgreich geheilt werden, ein Temperaturanstieg unterstütz die Behandlung, Sauerstoff soll reichhaltig vorhanden sein. Gleichzeitig auftretende Löcher verschwinden bei vitaminreicher und abwechslungsreicher Nahrung.
Ichthyopthirius (Weißpünktchenkrankheit) Weiße Pünktchen auf Flossen und Haut, Schuppen lösen sich ab, Fische scheuern sich und werden lethargisch. Wird durch Hautparasiten verursacht, zunächst nistet sich der Parasit in die Haut ein, nach einigen Stunden oder Wochen tritt dieser nach außen und fällt vom Fisch ab. Er heftet sich am Boden und Pflanzen fest und teilt sich in 3000 Zellen und gehen auf die Suche nach Fischen. Es gibt zahlreiche Medikamente die Malachitgrün enthalten, die Therapie sollte jedoch nicht zu früh abgebrochen werden. (leicht zu behandeln)
Flossenfäule Flossen fransen aus, und fangen nach kurzer Zeit an zu faulen. Dieses Krankheitsbild läst meist durch die Haltebedingungen und Kräftigung der Immunabwehr der Fische durch abwechslungsreich Fütterung und Vitaminzugabe schnell behandeln. In der Regel hilft eine Behandlung mit relativ milden Heilmitteln, die Acriflavin enthalten aus, dies jedoch sehr stark färbt. Pflanzen können dadurch geschädigt werden, vor Anwendung Filter reinigen. Nebenwirkungen sind zu beachten.
Geschwüre Geschwüre meist mit roter Umrandung, mit Eier gefüllte Beulen, gerötete Flossen, Flossen werden trübe. Blutige Flüssigkeit im Bauchraum, Wunden an inneren Organen, Blutungen an inneren Organen und Muskulatur. Trägheit und Fressunlust ist bei den Fischen sehr stark zu beobachten. Die Erreger werden durch das fressen von Toter erkrankten Tieren, das fressen Kot erkrankter Tiere übertragen. Brechen Geschwüre auf gelangt Eiter ins Wasser und die Erreger können andere Fische infizieren. Tote Fische müssen sofort herausgefangen werden, leider gibt es bei dieser Krankheit nur wenige hilfreiche Medikamente.
Glotzaugen Die Augen stehen hervor, die Augen scheinen sich zu trüben, es scheint als wäre eine dicke trübe Linse über das eigentliche Auge gesetzt. Glotzaugen sind keine eigenständige Erkrankung, sie treten als Symptome in Verbindungen anderer Erkrankungen auf, meist treten Glotzaugen in Zusammenhang mit anderen Krankheiten auf. Bakterielle Infektionen, Bauchwassersucht, Gasblasenkrankheit, Tuberkulose.
Schilddrüsengeschwulste Eine Kopfseite ist schwarz, Kiemendeckel stehen ab, Geschwulst unter dem Kiemendeckel und am Boden des Mauls. Es gibt gutartige wie auch Bösartige Geschwulste, Bei entsprechender Größe klemmt das Geschwulst die Nervenbahn ab. Gutartige Geschwulste entstehen meist durch Jodmangel und sind gut zu behandeln. Bösartige Geschwulste sind leider nicht behandelbar.
Lochkrankheit (Darmflagellaten) Fische magern ab, Afterregion ist entzündet, schleimiger Kot, Fisch ist ungewöhnlich dick, weiße Löcher in Kopfregion, Löcher in Kopfregion, Farbe verdunkelt. Fische schwimmen ruckartig, nehmen keine Nahrung zu sich und sondern sich ab. Die Parasiten sind häufig im Darm findbar, und vermehren sich in ungünstigen Haltungsumständen, diese weiten sich in der Galle und Blut aus. Medikamentuelle Behandlung, Temperaturerhöhung und Durchlüftung sind sehr günstig. Vitaminreiche und abwechslungsreiche Nahrung zuführen.
Tuberkulose Glotzaugen, Farben werden blass, Fische magern ab, Entzündungen auf der Haut, offene und Blutige Stellen auf der Haut, Flossen bilden sich zurück, Schuppen fallen aus, Schuppen stehen ab, Fische magern ab, Bauch wird ungewöhnlich dick, Entzündungen auf der Haut, Verkrüppelung des Kiefers, Verkrümmung der Wirbelsäule, Fressunlust, Fische werden träge und apathisch, ruckartiges Schwimmverhalten, rutschen auf dem Bauch, Fische sondern sich ab stehen in Ecken oder am Boben. an Inneren Organen bilden sich weißlich- graue Knötchen (Zysten). Diese Erreger befinden sich in fast jedem Aquarium, im Bodengrund, im Mulm, in Futterresten, an gestorbenen Lebewesen. Auch in lebenden Fischen werden diese Erreger häufig festgestellt. Wegen schlechter Lebensbedingungen, aufgrund Vitaminarmer Ernährung bricht diese Krankheit aus. Die Krankheit ist höchst ansteckend und kann sich rasch ausbreiten, der Verlauf kann langsam oder auch Seuchenartig verlaufen. Befallene Tiere können in der Regel nicht mehr behandelt werden, durch die Anwendung Antibakterieller Medikamente wird der Prozess nur verzögert. Achten Sie daher den Fischen Optimale Lebensbedingungen bieten zu können.




Wenn es bei den aufgeführten Behandlungsmethoden zu prblemen oder Ausfällen der Tiere kommt, übernehmen wir keine Gewähr !